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	<title>Sabine Rentsch</title>
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	<description>Coaching für Frauen 50+</description>
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	<title>Sabine Rentsch</title>
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		<title>Darf ich mir in der heutigen Zeit Raum für mich nehmen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 06:57:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[frau50+]]></category>
		<category><![CDATA[resilienz]]></category>
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					<description><![CDATA[Darf ich mich in unsicheren Zeiten überhaupt mit mir selbst beschäftigen? Dieser Beitrag lädt dich ein, dieser leisen Frage Raum zu geben und dir gerade jetzt wieder zuzuhören.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Die leise Frage nach dem eigenen Platz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich frag mich manchmal, darf ich mich in Zeiten von Unsicherheit und Umbruch, wirklich um mich selbst kümmern? Darf ich mich mit innerem Wachstum und mit meinem eigenen Weg beschäftigen, während sich im Aussen so vieles verändert, so viel unklar und zerbrechlich wird? Darf ich mich damit beschäftigen, was mich stärkt, erfüllt und lebendig fühlen lässt oder ist das egoistisch?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kennst du diese Frage auch? Vielleicht taucht sie nicht laut auf, sondern eher leise zum Beispiel in einem Moment, in dem du spürst, dass du müde bist und in dem du dich nach Ruhe sehnst. Oder in einem, in dem du dir wieder mehr Zeit für dich wünschst. Zeit, in der du wieder mehr bei dir selbst ankommen kannst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ehe du dir diese Frage beantworten kannst, kommt da eine mahnende Stimme aus dem Irgendwo die sagt, jetzt doch nicht. Nicht in dieser Zeit, nicht bei allem, was gerade so los ist, und auf keinen Fall, wenn andere dich brauchen und so viel zu tun ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn du dich selbst zurückstellst</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Viele sind sehr geübt darin, sich selbst zurückzustellen. Das geschieht nicht unbedingt daraus, weil sie sich selbst nicht wichtig nehmen. Es geschieht eher daher, weil Pflichtbewusstsein, Verantwortung und die Bedürfnisse anderer oft lauter sind als die eigenen. Da ist die Familie, der Beruf, die Partnerschaft, die Eltern und weitere Verpflichtungen. Da ist all das, was erledigt werden muss und was von einem erwartet wird oder wir zumindest glauben, dass es von uns erwartet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja und so verschiebt sich deine Verbindung zu dir selbst ganz unbemerkt und leise nach hinten, bis du vielleicht irgendwann merkst:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin da, ich mach’ und tu, ich bin verlässlich und halte zusammen aber hej, wo bin ich eigentlich ich selbst in all dem?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn im Aussen vieles wankt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn im Aussen vieles in Bewegung gerät und fragiler wird, wird auch unsere innere Stabilität herausgefordert. Wir reagieren auf Nachrichten, auf Veränderungen, auf Unsicherheiten und auf Erwartungen und funktionieren einfach, zuweilen hektisch weiter. Wir erledigen und organisieren, und reagieren auf äussere Impulse. Oder ziehen uns aus lauter Überwältigung zurück. Beides ist verständlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig wird die Verbindung zu uns selbst und zu dem, was uns eigentlich stärkt, immer leiser. Der Zugang zu dem, was Sinn ergibt und was uns lebendig fühlen lässt, scheint immer schwerer erreichbar zu werden. Es wirkt plötzlich, wie etwas, das warten muss und auf später verschoben werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch aus eigener Erfahrung und je mehr ich mich damit beschäftige, bin ich davon überzeugt, dass die eigene Stabilität gerade in unsicheren Zeiten kein Luxus, sondern etwas Wesentliches ist. Sie ist wie eine ruhige Grundfarbe in einem Bild, die allem anderen Tiefe und Halt gibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zugang zu sich selbst bedeutet nicht Rückzug</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit «Zugang zu sich selbst üben» meine ich keinen Rückzug aus dem Leben und ich spreche auch nicht von Selbstoptimierung. Es geht nicht darum noch besser zu funktionieren, noch gelassener zu wirken oder noch produktiver zu werden. Und es geht bestimmt nicht darum, aus dir ein optimiertes Projekt zu machen. Es geht darum, dir selbst wieder etwas näher zu kommen – Schritt für Schritt in deinem Tempo.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn gerade in unsicheren Zeiten, sind der Zugang zu uns selbst und innere Stabilität sehr wertvoll. Ich erlebe das persönlich auch immer wieder. Wenn ich näher bei mir bin, werde ich ruhiger, klarer und gleichzeitig weicher. Ich fühle meine eigenen Grenzen besser und kann meine eigene Haltung deutlicher wahrnehmen und auch zeigen. Ich reagiere aus meinem inneren heraus, weniger aus Überforderung. Das verändert nicht nur in mir etwas, sondern auch in der Art, wie ich anderen begegne. Und aus diesem inneren Raum können dann auch frische Impulse, neue Gedanken und kreative Lösungen entstehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Klarer werden, ohne härter zu werden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind definitiv nicht allein auf dieser Welt. Wir leben in Beziehungen, in Familien, in Partnerschaften, sind Teil eines Teams und von Gemeinschaften. Wir brauchen einander und für ein gelingendes Miteinander nehmen wir im besten Fall Rücksicht, finden Kompromisse und tragen Verantwortung. Und genau dafür braucht es auch die Verbindung zu uns selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn wie soll ich gute Beziehungen gestalten, wenn ich mich selbst kaum spüre?&nbsp;<br>Wie kann ich klar ja sagen, wenn ich mein eigenes Nein nicht wahrnehme?<br>Und wie soll ich respektvoll Grenzen setzen, wenn ich selbst nicht weiss, wo sie verlaufen?</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/05/1-1-1024x1024.png" alt="Nahaufnahme von Coach Sabine Rentsch mit Sonnenbrille. Rechts steht: &quot;Ein wertschätzender Umgang mit anderen beginnt dort, wo ich auch mir selbst mit Wertschätzung begegne.&quot; (Inhalt und Grafik: Sabine Rentsch)" class="wp-image-1439" style="width:570px" srcset="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/05/1-1-1024x1024.png 1024w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/05/1-1-300x300.png 300w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/05/1-1-150x150.png 150w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/05/1-1-768x768.png 768w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/05/1-1.png 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Der eigene Einflussbereich in unsicheren Zeiten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir können das Aussen nur begrenzt beeinflussen, denn vieles entzieht sich unserer Kontrolle. Jedoch können wir immer wieder wahrnehmen, wo der Bereich liegt, in dem wir aktiv Einfluss nehmen können. Wir können Verantwortung für unser Handeln, unsere Haltung und für die Wahrung unserer Grenzen und für die Art, wie wir mit uns selbst und anderen umgehen übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich denke gerade in der heutigen Zeit ist es wieder besonders wichtig, bewusst im Leben zu stehen. Wacher, zugewandter und verbundener.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die leise Frage mit 50+</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Lebensphase um 50, wird diese Frage für viele Frauen noch einmal auf eine besondere Art spürbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es liegt oft schon ein reiches Lebensbild vor uns. Vieles wurde gestaltet, getragen, begleitet und immer wieder neu ausbalanciert. Manche Farben sind kräftig geblieben und manche sind etwas verblasst. Kinder werden erwachsen oder gehen bereits ihren eigenen Weg. Der Körper meldet sich vielleicht deutlicher. Berufliche Rollen ändern ihre Konturen und Beziehungen wandeln sich. Eltern werden älter und die Betreuungsaufgaben nehmen zu und manches, das wie selbstverständlich zum Bild gehörte, beginnt sich zu verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und mitten in all dem Alltag taucht immer häufiger die Frage auf: Und ich?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Diese Frage ist kein Verrat</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Frauen schieben diese Frage wieder weg, weil sie sich ungewohnt anfühlt und weil sie vielleicht ein schlechtes Gewissen auslöst. Sie ist mit Unsicherheit verbunden oder fühlt sich an wie ein Verrat am bisherigen Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist sie nicht!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage «Und ich?» bedeutet nicht, dass bis hierhin alles falsch war und sie bedeutet auch nicht, dass jetzt alles auf den Kopf gestellt werden muss. Ich sehe darin vielmehr ein Zeichen, dass etwas in dir wieder Raum sucht und gesehen werden will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teil von dir, der über die Jahre vielleicht leiser war. Zum Beispiel eine Sehnsucht, die über Jahre zurückgestellt war, weil anderes im Vordergrund stand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage «Und ich?» ist auch kein Luxus. Sie kann ein Anfang sein, dich selbst wieder ernster zu nehmen, liebevoll und ehrlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reflexionsfragen zu deinen Bedürfnissen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht nicht darum, sofort eine Antwort zu finden. Erst geht es darum wieder hinzuhören und sich wieder zu spüren. Manchmal ist es hilfreich, innezuhalten und sich bewusst ein paar Fragen zu stellen:</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/05/2-1-1024x1024.png" alt="Grafik mit Reflexionsfragen: Was tut mir gerade gut? Was zieht mir Energie ab? Was stärkt mich? Erlebe ich Sinnhaftigkeit, Freiheit, Sicherheit? Fühle ich mich wohl, gesehen, geliebt?
(Inhalt und Design: Sabine Rentsch)" class="wp-image-1441" style="width:570px" srcset="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/05/2-1-1024x1024.png 1024w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/05/2-1-300x300.png 300w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/05/2-1-150x150.png 150w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/05/2-1-768x768.png 768w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/05/2-1.png 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Fragen müssen nicht sofort beantwortet werden. Es genügt, sie einfach mal auszusprechen und ihnen Raum zu geben. Du musst nicht immer sofort wissen, wohin es geht. Manchmal braucht der innere Kompass einen Moment, bis er uns wieder eine klare Richtung gibt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kleine Wege zurück zu dir</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht darum, zuerst wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen. Denn wenn wir dauerhaft nur von aussen gesteuert funktionieren, verlieren wir irgendwann die Verbindung zu unserem inneren Erleben und zu dem, was uns nährt, trägt und lebendig macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nebst solchen Reflexionsfragen gibt es viele weitere Möglichkeiten, um diese Verbindung zu sich wieder zu stärken. Manchmal beginnt es ganz einfach:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bei einem Spaziergang in der Natur, übrigens einer meiner persönlichen Favoriten&nbsp;</li>



<li>Bei Musik und zum Beispiel einem Tanz um den Küchentisch</li>



<li>Beim Austausch zum Beispiel mit anderen Frauen, die diese Frage auch beschäftigt</li>



<li>Bei Kreativität wie Malen, Schreiben, Musik machen, Kochen&#8230;</li>



<li>Beim Ausruhen und Nichtstun auf dem Sofa, und wo du wieder spürst: ah, so fühlt sich Ruhe an</li>



<li>Beim Meditieren für dich selbst oder in Gruppen</li>



<li>Beim Anwenden von Atemtechniken, wobei ich da keine Expertin bin</li>



<li>Bei der Bewegung durch Sport, draussen oder drinnen, wie es für dich passt</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das sind nur einige Beispiele. Für mich persönlich sind der Austausch mit anderen, Bewegung in der Natur und kreative Ausdrucksformen wertvolle Orte geworden. Da fühle ich Lebendigkeit und bin nahe bei mir selbst.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="1200" height="1200" src="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/05/4-1024x1024.png" alt="Abstraktes Blumenbild mit kräftigen Rot-, Orange- und Gelbtönen auf dunklem, grünlichem Hintergrund.
(Bild: Sabine Rentsch)
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<h2 class="wp-block-heading">Raum für das, was sich wandeln möchte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Ort, an dem nichts geleistet werden muss. Manchmal braucht es genau das. Einen Raum zum Innehalten, zum Sortieren und zum Wahrnehmen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit meinem Angebot «Aufblühn 50+» begleite ich Frauen in Übergängen. Gemeinsam machen wir Halt und schauen auf das, was ist und auf das, was sich wandeln möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht wünschst du dir mehr Leichtigkeit, mehr Tiefe oder einfach einen neuen Farbton im Bild deines Lebens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem geschützten Raum darf alles da sein; Zweifel, Sehnsucht, Klarheit und Fragezeichen. Und langsam zeigt sich, was dein nächster Schritt sein könnte.</p>



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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="AKvpGFpzAq"><a href="https://sabine-rentsch.ch/coaching-frauen-50plus/">Coaching Frauen 50+</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Coaching Frauen 50+&#8220; &#8211; Sabine Rentsch" src="https://sabine-rentsch.ch/coaching-frauen-50plus/embed/#?secret=feeavIJcam#?secret=AKvpGFpzAq" data-secret="AKvpGFpzAq" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">Vielleicht gerade jetzt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Darauf zu warten, dass im Aussen alles wieder sicher und stabil ist, könnte eine ganze Weile dauern. Vermutlich länger als uns lieb ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade deshalb kann jetzt ein guter Moment sein, dich dir selbst wieder zuzuwenden. In deinem Tempo und so weit, wie es für dich stimmig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn innere Stabilität entsteht dort, wo du dir erlaubst, dich selbst nicht aus dem Blick zu verlieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum also nicht gerade jetzt? Mitten im Wandel und mitten im Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht beginnt es ganz leise. Mit einem kleinen Schritt und mit der Erinnerung, dass du diesen Weg nicht alleine gehen musst.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rollenwandel ab 50 – wie eine neue Lebensphase beginnt</title>
		<link>https://sabine-rentsch.ch/frau50/rollenwandel-ab-50/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 09:16:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[frau50+]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sabine-rentsch.ch/?p=1402</guid>

					<description><![CDATA[Viele Frauen erleben ab 50 einen stillen Rollenwandel. Rollen, die über Jahre selbstverständlich waren, verändern sich – und plötzlich entsteht Raum für neue Fragen. Dieser Beitrag lädt dazu ein, den eigenen Rollen bewusst zu begegnen und die Chancen dieser Lebensphase zu entdecken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Irgendwann wird es ruhiger. Und genau in diesem Moment taucht eine Frage auf, die viele Frauen ab 50 kennen: Wer bin ich, wenn eine meiner wichtigsten Rollen leiser wird?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn es ruhiger wird und neue Fragen entstehen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn zum Beispiel Kinder selbständiger werden oder gar ausgezogen sind, verändert sich der Alltag.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Weniger Organisation</li>



<li>Weniger Austausch</li>



<li>Generell weniger gebraucht werden im Alltag</li>



<li>Mehr freie Zeit und Raum</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Von aussen betrachtet wirkt das wie Freiheit. Und ja, es ist auch Freiheit. Doch viele Frauen erleben diese Phase ambivalent. Die Rollenveränderung bringt nicht nur Entlastung, sondern auch neue Fragen zur eigenen Identität:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wenn eine Rolle, die über Jahre so gross war, leiser wird – wer bin ich dann?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Frauen 50+ stehen an diesem Punkt, betrachten ihr bisheriges Lebensbild und merken, dass sich ihre Rollen über die Jahre verändert haben. Und, das muss nicht zwingend die Mutterrolle sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die vielen Rollen in deinem Leben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe der Jahre übernimmst du zahlreiche Rollen: Mutter, Partnerin, Berufstätige, Unternehmerin, Tochter, Freundin, Organisatorin oder Kümmernde. Viele davon lebst du gleichzeitig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige wählst du bewusst. Andere entstehen durch Lebensumstände, Erwartungen oder Verantwortung. Über Jahre prägen sie dein Selbstbild.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade in der Lebensphase 50 Plus wird deutlich, wie sehr diese Rollen deine Identität geformt haben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="448" src="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/03/IMG_0008-1024x448.jpeg" alt="" class="wp-image-1414" srcset="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/03/IMG_0008-1024x448.jpeg 1024w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/03/IMG_0008-300x131.jpeg 300w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/03/IMG_0008-768x336.jpeg 768w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/03/IMG_0008-1536x672.jpeg 1536w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/03/IMG_0008.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Reflexionsimpuls für dich</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht magst du hier mal innehalten und dir überlegen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Rollen haben dein Leben bisher bestimmt?</li>



<li>Welche davon haben dich erfüllt – welche haben viel Energie gekostet?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Nimm diese Gedanken gern mit, während du weiterliest.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rollenwandel ab 50 – typische Veränderung dieser Lebensphase</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Genauso wie das Leben, verändern sich unsere Rollen im Laufe der Zeit, oft sogar gleichzeitig.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Jahren erlitt meine damals 88-jährige Mutter einen Schlaganfall.<br>Von einem Tag auf den anderen veränderte sich meine Rolle: Aus der Tochter wurde eine Unterstützerin, Begleiterin und Organisatorin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und fast gleichzeitig kündigte mein Sohn an, bald auszuziehen. Auch meine Rolle als Mutter würde sich verändern – von der täglichen Unterstützerin zur Begleiterin auf Distanz.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Wochen waren auf jeden Fall emotional und herausfordernd. Sorgen, Stolz, Freude und Abschied lagen nah beieinander.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn sich mehrere Rollen gleichzeitig verändern</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Durch Wandel von Lebenslagen können sich gleichzeitig mehrere Rollen verändern oder gar «verabschieden»:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Kinder selbständig werden, ändert sich die Mutterrolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die eigenen Eltern werden älter und neue Verantwortungen können entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Partnerschaft verändert sich. Wieder mehr gemeinsame Zeit darf gestaltet werden oder es kommen neue Fragen auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Beruf wächst oft der Wunsch nach mehr Sinn, Veränderung oder Reduktion.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche entdecken ihre neue Rolle als Grossmutter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere machen sich auf den Weg von der Angestellten zur Unternehmerin.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder später von der Berufstätigen zur aktiven Rentnerin.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Emotionen beim Rollenwandel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch positive Rollenveränderungen können emotional herausfordernd sein. Gefühle wie </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Leere oder Orientierungslosigkeit, weniger gebraucht werden, Müdigkeit vom jahrelangen Funktionieren und auch Stolz, Erleichterung, Vor-Freude und Dankbarkeit</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">können in dieser Phase gleichzeitig auftreten. Lies auch gerne dazu meinen Blogbeitrag: <a href="https://sabine-rentsch.ch/frau50/wenn-kinder-ausziehen/">Wenn Kinder ausziehen – Danke Jungs!</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Rollen verändern sich nicht nur im Aussen, sie berühren immer auch unser Selbstbild. Wenn wir das zulassen, entsteht Bewusstheit. Denn in dem Moment, in dem du wahrnimmst, dass sich etwas verändert, bekommst du die Möglichkeit, aktiv zu gestalten, anstatt nur zu reagieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neuorientierung ab 50 &#8211; deine grosse Chance</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="509" src="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/03/Blogartikel-Rollenwandel-50-3-1024x509.jpeg" alt="Coach Sabine Rentsch sitzt am Boden, vor ihr erscheint der Text: hier liegt aus meiner Sicht einer der stärksten Aspekte dieser Lebensphase. Denn so sehr Veränderungen fordern können, bringen sie immer auch Zuwachs an Lebenserfahrung mit sich." class="wp-image-1420" srcset="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/03/Blogartikel-Rollenwandel-50-3-1024x509.jpeg 1024w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/03/Blogartikel-Rollenwandel-50-3-300x149.jpeg 300w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/03/Blogartikel-Rollenwandel-50-3-768x381.jpeg 768w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/03/Blogartikel-Rollenwandel-50-3.jpeg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Du hast schon so viel erlebt. Entscheidungen getroffen, Verantwortung übernommen, Krisen gemeistert und Beziehungen gestaltet. Du weisst, was sich stimmig anfühlt und was nicht mehr. Und genau das macht den Unterschied.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Perspektivenwechsel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Phase der Neuorientierung bedeutet nicht Rückzug, sondern hier geht es um einen Perspektivenwechsel.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Früher stand oft die Frage im Mittelpunkt: Was wird von mir erwartet?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute darfst du dir eine andere Frage stellen: Was möchte ich selbst?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bewusste Wahl der Rollen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit 50+ darfst du deine Rollen neu definieren.&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Rolle möchte ich weiterhin ausfüllen?</li>



<li>Welche darf sich verändern?</li>



<li>Welche fühlt sich nicht mehr passend an?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist es nicht mehr selbstverständlich, jede Aufgabe zu übernehmen und das permanente Funktionieren darf hinterfragt werden. Rollen dürfen kleiner werden, damit andere wachsen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese bewusste Wahl ist ein Privileg dieser Lebensphase.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neue Entwicklungsräume in der Lebensphase 50+</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn sich Rollen verändern, entsteht Raum für:</p>



<p class="wp-block-paragraph">persönliche Interessen, berufliche Neuausrichtung, Beziehungspflege, mehr Selbstfürsorge und Gesundheit sowie Herzensprojekte, die lange gewartet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht nicht darum, alles neu zu erfinden, sondern darum, dein eigenes Leben bewusster zu gestalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn dein eigenes Leben wieder in die Mitte rückt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit 50+ beginnt keine Phase des Rückzugs. Auch wenn es von aussen manchmal so wirkt, da unsere Rollen teilweise kleiner werden oder sich verändern. Nein, es beginnt eine Phase der Gestaltung:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="448" src="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/03/Blogartikel-Rollenwandel-50-2-1024x448.jpeg" alt="" class="wp-image-1413" srcset="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/03/Blogartikel-Rollenwandel-50-2-1024x448.jpeg 1024w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/03/Blogartikel-Rollenwandel-50-2-300x131.jpeg 300w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/03/Blogartikel-Rollenwandel-50-2-768x336.jpeg 768w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/03/Blogartikel-Rollenwandel-50-2.jpeg 1196w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht kennst du diesen Moment aus der Zeit des «Empty Nest», worüber ich übrigens auch einen&nbsp;<a href="https://sabine-rentsch.ch/frau50/empty-nest/">Blogbeitrag</a> geschrieben habe.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der äussere Wandel war deutlich sichtbar. Doch was viel bedeutsamer war, war der innere Raum, der dadurch entstanden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dieser Raum verstehe ich als Einladung zur bewussten Lebensgestaltung. Rollen verändern sich und das Leben bleibt in Bewegung. Und vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, deinen eigenen Weg klarer und selbstbestimmter weiterzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Empty-Nest und neue Chancen</title>
		<link>https://sabine-rentsch.ch/frau50/empty-nest/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 15:41:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[frau50+]]></category>
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					<description><![CDATA[Was passiert emotional, wenn Kinder ausziehen? Eine persönliche Geschichte über Wehmut, Dankbarkeit und neue Möglichkeiten in der Empty-Nest-Zeit – für Frauen 50+.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es war an einem Samstag und ich kam aus dem kleinen Coop bei uns im Dorf, wo ich für mich eingekauft habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Ausgang traf ich auf eine fröhliche Kinderschar mit ihren Müttern. Bunte Mützen, lautes Lachen und lebendige Energie kamen mir entgegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was diese fröhliche Szenerie mit mir machte, erzähl ich dir gleich. Zuerst ein paar Worte zu meiner aktuellen Lebenssituation, denn sie ist wichtig, um das einzuordnen, was da in mir aufstieg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stimmig solo wohnen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz langjähriger Partnerschaft und zwei mittlerweile erwachsener Kinder, wohne ich allein und das fühlt sich für mich in der meisten Zeit sehr stimmig an.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Glückliche Fernbeziehung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich lebe in einer langjährigen und glücklichen Fernbeziehung. Normalerweise sehen wir uns am Wochenende, machen aber schon mal partnerfreie Sams- und Sonntage.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir schätzen diese Form unserer Beziehung sehr und möchten sie nicht anders leben. Genauso ein Wochenende war es also: eines für mich allein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erwachsene Söhne</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du mich etwas kennst, weisst du vielleicht auch, dass ich zwei Söhne habe. Diese sind kurz nacheinander von zu Hause ausgezogen. Ich war damals Anfang/Mitte 50.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es brauchte ein paar Wochen, um mich an diese neue Situation zu gewöhnen. Zu diesem Übergang habe ich bereits einen Blogartikel geschrieben: <a href="https://sabine-rentsch.ch/frau50/wenn-kinder-ausziehen/">Wenn Kinder ausziehen – Danke Jungs!</a> &#8211; vielleicht kennst du ihn ja. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seitdem führe ich wieder einen Einer-Haushalt. Heute kann ich sagen: Ich fühle mich wohl damit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und doch gibt es Momente, in denen mich die Wehmut ganz unvermittelt besucht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein melancholischer Moment</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau das passierte eben in diesem Moment, als ich nach meinem Einkauf an diesen lachenden Kindern vorbeiging.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Versteh mich nicht falsch: ich freute mich für sie und ihr Lachen war ansteckend.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch streifte ein Hauch von Traurigkeit mein Herz und sofort stiegen Erinnerungen in mir hoch, als ich mit meinen damals noch kleinen Jungs an den Samstagen einkaufen ging.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/01/IMG_1261-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1367" srcset="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/01/IMG_1261-1024x576.jpg 1024w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/01/IMG_1261-300x169.jpg 300w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/01/IMG_1261-768x432.jpg 768w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/01/IMG_1261-1536x864.jpg 1536w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2026/01/IMG_1261.jpg 1945w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Als meine Jungs noch klein waren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir kauften Zutaten für einen Sonntagszopf. Die Kinder verhandelten, wer als Erster den Teig beim Kneten auf den Küchentisch schmettern dürfe und wie laut er dabei auf die Holzplatte knallen würde. Ein Spass, den wir in dieser Zeit mehr und mehr begannen zu zelebrieren. Diese Technik half mir persönlich übrigens auch dabei, den Wochenstress abzubauen 😉</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sehe diese Bilder noch immer klar vor mir: gemütliche Spätnachmittage, Mehl an den Fingern, Vorfreude in leuchtenden Kinderaugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine farbenfrohe Erinnerung – getragen von Dankbarkeit und einem leisen Ziehen im Herzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn das Nest leer wird</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für einen kurzen Moment fühlte ich mich allein.<br>Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch – es kommt leise, oft ganz unerwartet, und legt sich für einen Augenblick aufs Herz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau so war es in diesem Moment. Und genau so erinnerte es mich an die Adventszeit in jenem Jahr, als meine Söhne auszogen und ich plötzlich zu den sogenannten Empty-Nesterinnen zählte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damals begann ich zu begreifen, dass dieser Abschied mehr war als ein neuer Alltag. Es war der Beginn einer Lebensphase, in der vieles neu betrachtet werden durfte – auch ich selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was man unter Empty-Nest versteht und was dazugehörende Begriffe bedeuten, erklär ich dir gerne im Folgenden:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet &#8222;Empty-Nest&#8220;?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/empty-nest-situation" target="_blank" rel="noopener">Die Empty-Nest-Situation</a>&nbsp;beschreibt die emotionale Situation, in der sich Mütter befinden können, wenn das letzte oder einzige Kind das Elternhaus verlässt. Diese Übergangsphase geht oft mit einem Wandel einher. Der Alltag darf entsprechend gestaltet und das Selbstbild neu betrachtet werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbstverständlich können auch Väter ähnliche Gefühle erleben – in diesem Beitrag liegt der Fokus jedoch bewusst auf Müttern, da sich <a href="https://sabine-rentsch.ch/coaching-frauen-50plus/" data-type="link" data-id="https://sabine-rentsch.ch/coaching-frauen-50plus/">mein Coaching-Angebot</a> gezielt an Frauen 50+ richtet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn sich eine zentrale Lebensrolle verändert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Kinder ausziehen, ändert sich eine zentrale Lebensrolle. Gefühle wie Traurigkeit, Wehmut oder das Empfinden, nicht mehr gebraucht zu werden, können dabei auftreten und gehören zu diesem Veränderungsprozess dazu.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine besondere Lebensphase</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für viele Frauen stellt der Auszug der Kinder einen besonderen Einschnitt dar. Über Jahre hinweg prägten Familie, Fürsorge und Organisation den Alltag – und plötzlich kehrt eine ungewohnte Ruhe ein, die Raum für neue Fragen, aber auch für neue Möglichkeiten schafft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Situation oder Syndrom?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die einen sprechen vom&nbsp;<a href="https://www-psychologytoday-com.translate.goog/us/blog/adult-development-through-the-lifespan/201908/is-empty-nest-syndrome-real?_x_tr_sl=en&amp;_x_tr_tl=de&amp;_x_tr_hl=de&amp;_x_tr_pto=rq" target="_blank" rel="noopener">Empty-Nest-Syndrom</a>, die anderen von der Empty-Nest-Situation. Ich persönlich habe mich aus verschiedenen Gründen für den zweiten Begriff entschieden:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Begriff „Syndrom“ klingt für mich nach Krankheit oder Diagnose – und darum handelt es sich hierbei in den meisten Fällen nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich gibt es Ausnahmen: etwa, wenn nach dem Auszug der Kinder eine tiefe Krise mit Einsamkeit, Sinnverlust oder Depression entsteht. In solchen Situationen ist professionelle Unterstützung sehr wichtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für viele Eltern jedoch ist diese Phase herausfordernd&nbsp;und&nbsp;gleichzeitig eine Einladung zur Neugestaltung.</p>



<blockquote class="wp-block-quote alignwide is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Das Leben Ihres Kindes wird voller neuer Erfahrungen sein. Es ist gut, wenn Ihr eigenes es auch ist.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Dr. Margaret Rutherford</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Die Empty-Nesterin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als&nbsp;<a href="https://stage-not-age.de/de/stages/empty-nest" target="_blank" rel="noopener">Empty-Nesterin</a>&nbsp;gilt eine Frau, deren Kinder ausgezogen sind und die sich nun in einer neuen Lebensphase wiederfindet.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mögliche Herausforderungen </h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Fürsorge für andere tritt in den Hintergrund – die Frage nach der eigenen Identität wird lauter</li>



<li>Paare richten den Fokus wieder stärker auf ihre Beziehung</li>



<li>Die berufliche Rolle kann sich verändern</li>



<li>Fragen nach Sinn, Aufgabe und persönlichem Platz im Leben tauchen auf</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Neue Chancen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mehr Raum für Selbstfürsorge entsteht</li>



<li>Lang gehegte Wünsche und Träume dürfen wieder betrachtet werden</li>



<li>Viele Frauen definieren sich neu – nicht nur als Mutter, sondern als Frau</li>



<li>Eigene Bedürfnisse, Stärken und Visionen rücken wieder ins Bewusstsein</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Mein persönlicher Umgang mit dem leeren Nest</h2>



<blockquote class="wp-block-quote alignwide has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Früher mit meinen Söhnen, heute für mich – ein Tanz um den Küchentisch hebt die Laune&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Sabine Rentsch</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Beziehungen pflegen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Schon immer waren mir Beziehungen wichtig – zu Partner, Freund:innen, Familie und im beruflichen Umfeld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Telefonat, ein Spaziergang oder ein ehrliches Gespräch helfen mir, meinen Blick wieder auf das Verbindende zu richten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ganz besonders freut es mich, dass meine beiden Söhne und ich regelmässig in Kontakt stehen, und wir uns gegenseitig immer wieder in irgendeiner Form an unseren Leben teilhaben lassen – keep in touch!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gefühle zulassen und ins Leben vertrauen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich lass die Wehmut zu, wenn sie kommt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leben hat Aufs und Abs und so sehe ich das auch mit meinem Empfinden: 365 Tage non-Stopp Glücksgefühle sind nicht realistisch und auch nicht notwendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich aus Erfahrung weiss: Jeder Zustand geht vorbei. Das ist keine Floskel – das kann ich dir aus meiner eigenen Lebenserfahrung bestätigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dankbarkeit und Lebensfreude</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Seit vielen Jahren führe ich ein Dankbarkeitstagebuch. Darin notiere ich regelmässig ein bis drei Dinge, für die ich dankbar bin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In schwierigeren Momenten schenkt mir dieses Ritual Halt und Perspektive.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich gestalte mir bewusst kleine Wohlfühlmomente im Alltag – so oft es möglich ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein stiller Abschluss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem Samstag ging ich mit meinen Einkäufen nach Hause.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kochte mir einen Tee, zündete ein Teelicht an und machte es mir mit meinem Dankbarkeitstagebuch auf dem Sofa gemütlich.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Und das Schönste daran?</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Ich konnte mir Zeit lassen.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Denn niemand fragte: „Mum, was gibt es heute zum Nachtessen?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was hilft dir in dieser Übergangsphase? Wenn du magst, teile deine Gedanken und Erfahrungen mit mir – ich lese jede Nachricht sehr gern.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn du dir bei diesem Thema eine Begleitung wünschst, lass uns sprechen und buch dir ein <a href="https://zeeg.me/welcome/" data-type="link" data-id="https://zeeg.me/welcome/" target="_blank" rel="noopener">kostenloses Kennenlerngespräch</a> bei mir.</p>
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		<title>Mach mal Pause!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 17:14:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[resilienz]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich wollte nur kurz eine Pause machen. Ergebnis: kalter Kaffee, unbeachtete Frucht, langer Text. Warum Pausen trotzdem (oder gerade deshalb) so wichtig sind – und wie die Pomodoro-Technik dabei helfen kann – erfährst du hier.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Wenn Schreiben zur Daueraufgabe wird</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-foo">Ich kann mich beim Schreiben absolut verlieren. Ich komme vom einen zum anderen und Gedanken poppen auf, wie Glühwürmchen in der Nacht. Um sie nicht zu verlieren, müssen sie natürlich direkt eingefangen und aufgeschrieben werden. So kann es passieren, dass ich mir eine Pause vornehme, sie sogar beginne, jedoch nicht zu Ende geniesse.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kalter Kaffee</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-foo">So wieder mal gestern passiert. Ich war am Schreiben, die Gedanken sprudelten nur so aus mir heraus und nach einer Weile bemerkte ich, dass eine Pause fällig wäre. Ich setzte meine geliebte Kaffeemaschine in Gang. Holte mir eine Frucht, wusch sie und &#8211; Ihr ahnt es &#8211; sass wenige Sekunden später wieder an meiner Tastatur und schrieb den eben erhaltenen Gedankenblitz nieder. Ich machte keine Pause. Ass keine Frucht und sogar meinen geliebten Kaffee trank ich später kalt. </p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-foo">So erging es mir noch zweimal an diesem Tag und das Resultat waren mehrere Stunden an meinem PC und ein wahnsinnig langer und vor allem viel zu komplizierter Text. Dazu kamen trockene und beissende Augen und mein Energielevel, der mit meinem <u><a href="https://www.rheumaliga.ch/rheuma-von-a-z/fibromyalgie" target="_blank" rel="noopener">Fibromyalgie-Syndrom</a></u> eh vermindert ist, war bedenklich tief.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Pausen so wichtig sind</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-7i4od">Nun ist es ja nicht nur bei einem Leben mit chronischer Krankheit sinnvoll, öfters kleine Pausen einzulegen. Mehrere Pausen auf den Tag verteilt wären auch wegen unserer limitierten Aufnahme- und Konzentrationsfähigkeit ideal. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/IMG_8808-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-1074" style="object-fit:cover;width:800px;height:300px" srcset="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/IMG_8808-768x1024.jpeg 768w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/IMG_8808-225x300.jpeg 225w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/IMG_8808-1152x1536.jpeg 1152w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/IMG_8808-1536x2048.jpeg 1536w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/IMG_8808-scaled.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Pomodoro-Technik</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ursprung und Idee</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-7i4od">Unter dem Motto: «mehrere kleine Pausen zugunsten der Produktivität», entwickelte Francesco Cirillo in den 1980-Jahren die <a href="https://karrierebibel.de/pomodoro-technik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><u>Pomodoro-Technik</u></a>. Den Namen erhielt die Methode vom Design einer Küchenuhr, welche Cirillo zu Hilfe für die Entwicklung nahm. </p>



<h3 class="wp-block-heading">So funktioniert die Pomodoro-Technik</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-7i4od">Im Grunde geht es darum, nach jeweils kurzen Arbeitseinheiten von 25 Minuten eine kleine Pause von etwa 5 Minuten einzulegen. Nach vier Arbeitseinheiten folgt dann eine längere Pause von 20 &#8211; 30 Minuten und danach beginnt das Vorgehen von neuem.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause.</p><cite><em>Elizabeth Barrett Browning</em></cite></blockquote></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Ideen für kleine Pausen</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-cm1ln">Dies ist eine mögliche Technik, öfters mal eine Pause einzulegen. Bestimmt gibt es noch viele andere Möglichkeiten, den Energietank wieder etwas aufzufüllen. Ich denke da zum Beispiel an:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>kurze Mediationen</li>



<li>sich etwas bewegen / umhergehen</li>



<li>geeignete Übungen aus Yoga oder Pilates oder anderen Techniken</li>



<li>den Raum lüften und am Fenster oder wenn möglich draussen eine Atemübung machen</li>



<li>kleine Achtsamkeitsübungen</li>



<li>zwischendurch 15 Minuten hinlegen; «Power Nap»</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Persönliche Erfahrung und Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-d86e9">Vielen von Euch ist das Thema nicht fremd und Ihr habt bestimmt eigene Erfahrungen damit. Auch für mich ist es keine neue Erkenntnis, dass uns Pausen guttun. Sie helfen uns dabei, länger gesund und leistungsfähig zu bleiben, denn auch wir funktionieren mit leerer Batterie nur schwerlich. </p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-d86e9">Und aus eigener Erfahrung kann ich Euch sagen, ist es ein langwieriger und anspruchsvoller Prozess, eine Batterie, die einmal nahezu leer ist, wieder aufzuladen. Von daher muss ich mich immer wieder mal an das «Pause machen» erinnern. Und meine gestrige Erfahrung zeigt mir ganz deutlich, dass es höchste Zeit ist, nicht nur darüber zu schreiben, sondern mich auch wieder vermehrt daran zu halten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zum Abschluss</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-5l2j7">In diesem Sinne verabschiede ich mich jetzt in meine nächste Pause und wünsche Euch eine positive Zeit!</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-b282a">Ps.: Und übrigens, genügend Wasser oder Tee über den Tag verteilt hilft auch bei trockenen Augen ;o)</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Vergesst nicht auch kleine Erfolge zu feiern!</title>
		<link>https://sabine-rentsch.ch/peer-coaching/kleine-erfolge/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 17:13:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[peer-coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal sind es nicht die grossen Meilensteine, sondern die kleinen Schritte dazwischen, die zählen. Ein Telefonat, ein kurzer Spaziergang oder ein Lächeln über sich selbst – kleine Erfolge, die wir oft übersehen, obwohl sie uns voranbringen und stärken.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Ein kleiner Erfolg am Morgen</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-fqo81">Heute Morgen habe ich einen kleinen Erfolg mit einem Tanz um den Küchentisch gefeiert. Ich habe endlich ein Telefonat erledigt, dass ich bereits Tage vor mich hingeschoben habe. Es ging um nichts Weltbewegendes und eigentlich hätte ich mir die «Aufschieberei» sparen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-fqo81">Naja, einige von Euch kennen dieses Verhalten, ab und an unangenehme Aufgaben vor sich herzuschieben, bestimmt auch. Um dieses Verhalten soll es hier jedoch nicht gehen. Nein, hier geht es mir darum, Euch daran zu erinnern, immer wieder auch kleine Erfolge zu feiern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Erfolg eigentlich?</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-1o5qn">Gemäss Duden ist <a href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Erfolg" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><u>Erfolg</u></a> das «&#8230;Eintreten einer beabsichtigten, erstrebten Wirkung». Für Menschen die zum Beispiel gesundheitliche Probleme haben, kann es unter Umständen ein Erfolg sein, einen 5-minütigen Spaziergang ums Haus zu machen oder überhaupt die Wohnung zu verlassen. Andere freuen sich daran ihren &#8218;inneren Schweinehund&#8216; überwunden zu haben und wiederum andere feiern ihren Abschluss, auf den sie lange hingearbeitet haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-1o5qn">Was nun genau Erfolg für einen persönlich bedeutet und ob dieser als gross oder klein empfunden wird, ist subjektiv und kommt unter anderem auf die eigene Einstellung und den Kontext an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum es wichtig ist, kleine Erfolge zu feiern</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-8tu59">Wieder vermehrt den kleinen Erfolgen im Alltag Beachtung zu schenken und diese zu feiern, hilft uns, uns unserer Fortschritte bewusst zu werden. Es fördert unser Selbstbewusstsein und unsere Motivation um auch an Tagen, an denen es schwierig ist oder an denen wir gar Rückschlägen begegnen, weiterzumachen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/Sabine-97-1.jpg" alt="" class="wp-image-1103" srcset="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/Sabine-97-1.jpg 1024w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/Sabine-97-1-300x113.jpg 300w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/Sabine-97-1-768x288.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wie man kleine Erfolge feiern kann</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-a66og">Nun fragt Ihr Euch vielleicht, wie Ihr diese kleinen Erfolge feiern sollt. Ich kann nur sagen, es gibt unzählige Möglichkeiten; nachfolgend ein paar Ideen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>gönnt Euch eine Kaffeepause an der Sonne</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>erzählt jemandem aus Eurem Umfeld davon und freut Euch zusammen über den Erfolg</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>nehmt ein entspannendes Bad mit Kerzenlicht</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li> führt ein Erfolgstagebuch</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li> dreht Eure Lieblingsrunde zu Fuss oder auf dem Bike</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>oder tanzt wie ich um den Küchentisch</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Feiern stärkt das Wohlbefinden</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-eaopa">Wie auch immer Ihr Eure kleinen Erfolge zelebriert, das Feiern hilft uns dabei, diese positiven Erlebnisse in unser Bewusstsein zu bringen und im besten Fall zu verankern. Je mehr positive Erlebnisse wir durch unser eigenes Handeln generieren und in unserer Erinnerung abspeichern, desto besser können wir späteren Herausforderungen begegnen. Zudem tun wir uns mit dem Feiern auch etwas Gutes, und das wirkt sich wiederum positiv auf unser Wohlbefinden aus. Ganz im Sinne einer guten Selbstbemächtigung und Selbstfürsorge.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-951nc">So, nun wünsche ich Euch viele (grosse und kleine) Erfolge und vergesst nicht zu feiern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Weniger ist mehr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 17:12:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[peer-coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal ist weniger wirklich mehr – auch, wenn es um Selbstfürsorge und Wohlbefinden geht. In diesem Beitrag erfährst du, wie du mit kleinen Schritten und realistischen Plänen zufriedener und ausgeglichener wirst. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-5e25l">Ja, weniger ist oft mehr und im Endeffekt auch häufig hilfreicher und erfolgsversprechender. Mir geht es beim Planen meiner Aktivitäten zur Steigerung meines Wohlbefindens auf jeden Fall so.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn Motivation zur Überforderung wird</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-04vw63">Kennst Du das, wenn Du eine neue Aktivität oder ein neues Tool zur Steigerung deines Wohlbefindens kennenlernst; den Drang es gleich&nbsp;entsprechend anzuwenden und in Deinen Alltag zu integrieren?&nbsp; Du bist voll motiviert dabei und wendest das neue Instrument regelmässig, mehrmals unter der Woche an. </p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-04vw63">Nach einiger Zeit merkst Du, dass Du nicht noch ein weiteres Tool zeitlich in Deinen Alltag integrieren kannst.&nbsp; Du hast vielleicht sogar das ungute Gefühl, dass Du, wie schon einige Male zuvor, nichts langfristig durchziehen kannst und gibst auf. </p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-04vw63">Dabei sind Erfolgserlebnisse so wichtig für Dein Wohlbefinden!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized wp-duotone-unset-1"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/IMG_4852-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-1126" style="object-fit:cover;width:800px;height:300px" srcset="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/IMG_4852-768x1024.jpeg 768w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/IMG_4852-225x300.jpeg 225w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/IMG_4852-1152x1536.jpeg 1152w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/IMG_4852-1536x2048.jpeg 1536w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/IMG_4852-scaled.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was kannst Du tun?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Frag Dich, ob Dir dieses Tool überhaupt entspricht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um dies herauszufinden, wendest Du es ca. 2-3 Wochen regelmässig an, um definitiv sagen zu können, ob Du dabei bleibst oder nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mach eine Liste Deiner Selbstfürsorge-Tools</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mach eine Liste mit all Deinen Selbstfürsorge-Tools und überleg Dir, welche Dir wirklich wichtig sind, und welche Du aus eigener Motivation&nbsp;anwendest &#8211; also gerne anwendest.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Plane realistisch und mit Freiraum</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Schau Dir Deinen Alltag / Deine Woche an. Wieviel Zeit möchtest Du für die Pflege deines Wohlbefindens aufwenden. Plane neben deinem (beruflichen und privaten) Alltag so, dass Du auch Zeit für Unvorhergesehenes und für Ruhephasen hast.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Überlaste Dich nicht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Überlaste Dich nicht; sowohl mit der Häufigkeit der Anwendung (wie oft und wie lange gehe ich z.B. Laufen), wie auch mit der Anwendung verschiedener Aktivitäten (soll ich z.B. neben dem regelmässigen Schwimmen auch noch mit Treffen in der Walking Gruppe beginnen oder soll ich mir dann doch lieber mehr Zeit zum Ausruhen nehmen, oder für Spontanes frei lassen?)</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erstelle Deinen individuellen Wochenplan</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nun teile Deine Aktivitäten, welche Du wirklich regelmässig anwenden möchtest, in deinen Wochenplan auf. Beginne mit den ein bis zwei Vielversprechendsten. Schreib Dir&nbsp; genau auf, wann und wie lange Du diese jeweils durchführen möchtest. Berücksichtige dabei die oben erwähnten Punkte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Prüfe Deine Zuversicht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Schluss überleg Dir, wie zuversichtlich Du bist, dass Du Deinen Aktivitäten Plan durchführen kannst. Um diese Frage zu beantworten, eignet sich z.B. eine Skala von 1 bis 10:</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph" id="viewer-jfksc28"><strong>1 = ich bin überhaupt nicht zuversichtlich</strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph" id="viewer-pqssg102"><strong>10 = ich bin total zuversichtlich</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-suj7i125">Idealerweise solltest Du mit einem guten Bauchgefühl einer 7-10 auf der Zuversichtsskala zustimmen können. Die Chance, dass Du dein Vorhaben dann erfolgreich und längerfristig durchführen kannst, ist so sehr hoch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fang klein an &#8211; steigern kannst Du immer!</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-up36z31">Denk daran &#8211; fang mit kleinen Schritten an &#8211; steigern kannst Du immer! In dem Sinne viel Spass beim Planen und Ausprobieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-jtgou34">Ach und übrigens &#8211; ein Plan kann nachträglich auch angepasst werden!</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Annehmen und positives Denken</title>
		<link>https://sabine-rentsch.ch/resilienz/positives-denken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 17:04:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[peer-coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[Positives Denken und Akzeptanz helfen mir, trotz Fibromyalgie handlungsfähig zu bleiben. Durch Achtsamkeit, Dankbarkeit und bewusste Selbstfürsorge stärke ich meine Resilienz – und finde Lebensfreude auch im dichtesten Fibro-Nebel.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Fibromyalgie trifft Resilienz</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-foo">Ich stecke gerade fest. Eigentlich habe ich mir für heute vorgenommen an einem bestimmten Konzept weiterzuarbeiten. Es will aber einfach nicht vorwärts gehen. Ich denke, es liegt eindeutig an meinem Kopf. Dieser befindet sich gerade mitten in einem Fibro-Nebelgebiet. Für diejenigen die mit diesem Begriff nichts anfangen können, es handelt sich dabei um eine der vielen Symptome, die das <a href="https://www.rheumaliga.ch/rheuma-von-a-z/fibromyalgie" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><u>Fibromyalgie-Syndrom</u></a> mit sich bringt. Einige davon begleiten mich fast täglich seit vielen Jahren. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Leben mit Fibro-Nebel</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-foo">Wir sind also schon «gute Bekannte» und durch die stetige Auseinandersetzung mit dem Thema der Resilienz und einem bewussten Umgang mit mir selbst, haben wir uns eine mal mehr mal weniger friedliche Co-Existenz aufgebaut. Man kann sagen es ist, als wohnten wir in einer WG zusammen (nur dass ich mir in diesem Fall meine WG-Partnerin nicht ausgesucht habe!). Meist funktioniert es total gut und dann gibt es aber auch diese Momente, da könnte man seinen / seine Mitbewohner:in auf den Mond&#8230; Naja, diejenigen unter Euch, die mal in einer WG gewohnt haben, kennen das vielleicht&#8230; ;o).</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Akzeptanz unterbricht den Teufelskreis des Kämpfens und befreit Sie, damit Sie Ihre Zeit und Energie in lebensstärkende Aktivitäten investieren können.</p><cite>Russ Harris</cite></blockquote></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Rückzug zur Selbstwirksamkeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-28k4u">Früher hätte ich mich in vergleichbaren Situationen ins Dunkel meines Schlafzimmers zurückgezogen. In den Anfängen meiner Bekanntschaft mit dem Fibro-Nebel kam das öfters vor. Ich bin in solchen Momenten auch eher lärmempfindlich, habe Konzentrationsschwierigkeiten und dieses benebelte Gefühl lässt mich alles durch eine seltsame Entfernung wahrnehmen. Dies kann ab und an auch etwas Schwindel auslösen. Heute begegne ich diesem Symptom wann immer möglich auf eine positivere und somit auch selbstwirksamere Art. Anstatt mich zu ärgern und dadurch, wie ich schon öfters festgestellt habe, den Nebel noch zu verdichten, übe ich mich im Annehmen und im positiven Denken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Annehmen was ich nicht ändern kann</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-a8gm3">Das Annehmen einer Situation auf die ich, wie in diesem Falle, nur bedingt Einfluss habe, habe ich mir über die vielen Jahre antrainiert. Es erlaubt mir, meine Energie nicht für sinnlose innere Kämpfe, welche negative Gefühle hervorrufen, zu verbrauchen. Das Annehmen oder die Akzeptanz einer Situation, auf die wir (unmittelbar) keinen Einfluss haben, gehört zu den Grundhaltungen des <a target="_blank" href="https://www.resilienz-akademie.com/sieben-saeulen-der-resilienz/" rel="noreferrer noopener"><u>Resilienz Modells</u></a>. Positives Denken hilft mir immer wieder dabei diese Grundhaltung zu festigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-asat2">Oft geht es in diesen oder ähnlichen Situationen darum, wie ich über mich selbst und über meine Zukunft denke. Früher sah ich mich dann jeweils als Versagerin oder als schwach an und haderte mit meinem Schicksal. Auch kamen regelmässig Zukunftsängste auf. Heute sehe ich das nicht mehr so und gehe mehrheitlich positiv meiner Zukunft entgegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So trainiere ich positive Denk- und Sichtweisen</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-98oct">Mir helfen unter anderem folgende Techniken, eine positive Denk- und Sichtweise zu trainieren und beizubehalten</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Lächeln am Morgen</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-dfjd5">Sei es vor dem Spiegel oder in Gedanken, ich begrüsse mich jeweils am Morgen mit einem freundlichen Lächeln. Dies hilft mir in einen wohlwollenden Kontakt mit mir zu treten und positiv in den Tag zu starten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Jede Medaille hat zwei Seiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-e02bv">Bekanntlich hat jede Situation nicht nur Positives oder nur Negatives an sich. Wenn wir genau hinschauen, finden wir meist beide Seiten in einer Begebenheit. Wie wir die Gewichtung der beiden Komponenten vornehmen, ist individuell. Ich versuche in jeder Situation bewusst das Gute zu sehen und darauf meinen Fokus zu richten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ich bin ich</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-ak63l">Ich versuche mich nicht mit anderen zu vergleichen. Ich überprüfe immer mal wieder wo gerade meine Bedürfnisse und wo meine Grenzen sind, und übe mich darin dies auch gegen aussen zu kommunizieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weniger Negatives – Mehr Positives</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-fgft8">Seien das negative Gedanken, Nachrichten, Menschen usw., ich schenke Negativem bewusst weniger Beachtung. Das gelingt natürlich nicht immer. Aber z.B. den Konsum von negativen Nachrichten von täglich auf dreimal wöchentlich zu reduzieren, kann bereits helfen. Und keine Angst, sollte etwas von grosser Bedeutung passieren, von dem Ihr auch Kenntnis haben müsstet, erfahrt Ihr es auf jeden Fall – Ihr verpasst in der Regel also nichts Wesentliches! Im Gegenteil! Gebt dem Positiven mehr Gewicht! Schafft z.B. Raum für das Lesen eines guten Artikels oder humorvollen Buches; oder kocht etwas Leckeres für einen genussvollen Abend mit der Familie oder Freunden; nehmt Euch Zeit für kreative Arbeit die Euch erfüllt; oder bewegt Euch in der Natur; oder&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a href="https://honigperlen.at/2020/12/nutze-diese-15-affirmationen-als-turbo-fuer-positive-veraenderungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><u>Affirmationen</u></a> (positive Glaubenssätze)</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-9oh6s">Die Arbeit mit Glaubenssätzen habe ich unter anderem in meiner Ausbildung zur <a target="_blank" href="https://honigperlen.at/selbstliebe-lehrgang/" rel="noreferrer noopener"><u>Selbstliebe Trainerin</u></a> als starkes Werkzeug kennen und schätzen gelernt. Sätze wie die folgenden helfen mir, eine positive Einstellung zu erlangen:</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-1fo5g">«Ich bin dankbar für die vielen positiven Momente in meinem Alltag.»</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-bgbbi">«Ich bin offen für die positive Wendung in meinem Leben.»</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-apsjr">«Ich nehme mich mit all meinen Seiten allumfänglich an.»</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-1dpk9">«Ich kann das!»</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Dankbarkeitstagebuch</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-anqqk">Auch ein sehr bewährtes Tool, ist das Führen eines Dankbarkeitstagebuchs. Auf der einen Seite übe ich mich so regelmässig darin, meinen Fokus auf die positiven Dinge in meinem Alltag zu richten. Und auf der anderen Seite macht es mir Spass, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Denn wer sagt, dass man in diesem Buch nur Buchstaben hinterlassen darf&#8230;</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/11/IMG_6894-1024x384.jpeg" alt="" class="wp-image-1240" style="object-fit:cover;width:800px;height:300px" srcset="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/11/IMG_6894-1024x384.jpeg 1024w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/11/IMG_6894-300x112.jpeg 300w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/11/IMG_6894-768x288.jpeg 768w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/11/IMG_6894-1536x576.jpeg 1536w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/11/IMG_6894-2048x767.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-2tkvb">Wie wir über uns und unser Leben denken, wirkt sich nicht zuletzt auch auf unser Wohlbefinden – unsere physische und psychische Gesundheit aus. Es gibt unzählige Tools, die einem dabei helfen sich eine positive Denkweise anzueignen. Wichtig bei der Wahl einer passenden Technik ist es, sich Zeit zu lassen und verschiedene auszuprobieren, bevor man sich entscheidet.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-dasbb">In diesem Sinne wünsche ich Euch eine spannende Entdeckungsreise und eine positive Zeit!</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-169j9">PS: Und einmal mehr zeigt sich, schreiben hilft mir auch gegen Fibro-Nebel&#8230;</p>
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		<title>Jubeln im Angesicht von Herausforderungen</title>
		<link>https://sabine-rentsch.ch/peer-coaching/jubeln-herausforderungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 17:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[peer-coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein stiller Triumph zeigt sich in jedem kleinen Sieg des Alltags. Wer mit chronischer Krankheit lebt, feiert leise, aber kraftvoll: Resilienz, Mut und die Entscheidung, trotz Schmerzen weiterzugehen – jeden Tag aufs Neue.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Die tägliche Feier der Resilienz bei chronischer Krankheit</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für alle, die mit chronischen Krankheiten leben: Euer Jubeln ist in jedem kleinen Sieg, jedem Lächeln trotz Schmerzen. Euer täglicher Kampf mag von vielen unbemerkt bleiben, doch eure Resilienz ist eine Inspiration.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="viewer-giwmj76">Der stille Jubel</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-6r5bz80">Jubel ist oft mit grossen sportlichen oder beruflichen Erfolgen verbunden. Doch was bedeutet Jubeln für diejenigen unter uns, die täglich mit chronischen Krankheiten leben? Es ist eine tiefgreifende Anerkennung jeder kleinen Überwindung, die oft im Stillen stattfindet, doch ihre Bedeutung ist gewaltig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kleine Siege im Alltag</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-3otug84">Für Menschen, die täglich mit körperlichen oder mentalen Einschränkungen zu kämpfen haben, wird jeder Tag zu einem kleinen Sieg und die wahre Stärke bleibt manchmal im Verborgenen. Das Jubeln ist hier oft leise, aber unglaublich kraftvoll. Es ist das sanfte Feiern der eigenen Stärke und des Mutes, die es braucht, um trotz den täglichen Herausforderungen, die eine chronische Krankheit mit sich bringen kann, weiterzumachen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Persönliche Erfahrung</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-cbnl688">Und aus eigener Erfahrung weiss ich, was ein solcher Jubel für Betroffene bedeuten kann. Den Tag trotz Erschöpfung zu meistern oder sich am Morgen angesichts des steifen Körpers und der Schmerzen aus dem Bett zu kämpfen, hat mindestens einen leisen Jubel verdient. In Zeiten, in denen ich gerade wieder einmal einen <a href="https://www.rheumaliga.ch/assets/doc/ZH_Dokumente/Broschueren-Merkblaetter/Krankheitsbilder/Fibromyalgie.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><u>Fibromyalgie Schub</u></a> habe, erkenne ich mit diesem Jubeln meine ganz persönliche Leistung immer wieder von neuem an und schöpfe daraus Zuversicht und neue Kraft, um weiterzumachen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="viewer-lne4c94">Der stille Triumpf</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-ykynh98">Dieser Typ des Jubels – der stille Triumph über die Widrigkeiten des Alltags – ist ein Beispiel für echte Resilienz. Resilienz in diesem Kontext ist nicht nur das Überstehen von Schwierigkeiten, sondern das fortwährende Anpassen und Wachsen durch anhaltende Herausforderungen. Es ist ein stiller Siegeszug, der nicht immer von aussen sichtbar ist, aber tief im Inneren gefühlt wird. Dies zeigt uns, dass Freude nicht immer laut sein muss. Oft ist sie ein leises Lächeln, ein dankbares Herz oder ein stilles Nicken an sich selbst im Spiegel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jubeln als tägliche Praxis</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-eq19r102">In der Welt der chronischen Krankheiten bedeutet Jubeln, sich selbst und anderen Anerkennung zu schenken für die täglichen Erfolge. Es ist das Feiern des Lebens selbst und die Entscheidung, trotz aller Schwierigkeiten Hoffnung, statt Verzweiflung zu wählen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Inspiration für den Alltag</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-kaekx106">Lassen wir uns von dieser Form des Jubels inspirieren und erkennen auch in unserem eigenen Leben die kleinen Momente der Überwindung und Freude. Jeder Schritt vorwärts, egal wie klein, verdient Anerkennung und ein inneres Jubeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Noch ein Gedanke</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-u8dor108">In diesem Sinne, lasst uns das Jubeln feiern – nicht nur als Reaktion auf grosse Ereignisse, sondern als eine tägliche Praxis, die uns daran erinnert, wie resilient und stark wir wirklich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Eigene Erfahrung als Expertise: Warum Peer-Coaching so wertvoll ist</title>
		<link>https://sabine-rentsch.ch/peer-coaching/eigene-erfahrung-als-expertise/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 16:59:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[peer-coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[Peer-Coaching bietet Menschen mit chronischen Erkrankungen oder einem lebensverändernden Schicksalsschlag Unterstützung auf Augenhöhe. Durch geteilte Erfahrungen, Empathie und alltagstaugliche Tipps stärkt es Betroffene und fördert Selbstwirksamkeit – verständnisvoll, motivierend und authentisch.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Einleitung</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-p62en298">Chronische Schmerzen und Erschöpfungszustände sind nicht nur körperliche Herausforderungen – sie beeinflussen auch das emotionale und psychische Wohlbefinden und können Einfluss auf unser soziales Leben nehmen. Ich kann das zu hundert Prozent unterschreiben, denn ich lebe seit vielen Jahren mit dem Fibromyalgie Syndrom kurz FMS.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-dg5dk389">Du kannst Dir bestimmt vorstellen, dass für viele Betroffene und deren Angehörige der Alltag mit einer chronischen Erkrankung zeitweise unglaublich herausfordernd sein kann. In solchen Lebensphasen jemanden an der Seite zu haben, der aus eigenem Erleben nachvollziehen kann, was das wirklich bedeutet – wow, so jemanden hätte ich mir zu Beginn meiner Erkrankung gewünscht! </p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-dg5dk389">Ein:e Peer-Coach, die mich unterstützt und meine Situation wirklich versteht, hätte meine Anfangsphase mit FMS vermutlich etwas leichter gemacht. Du fragst Dich jetzt vielleicht, was genau ist eigentlich Peer-Coaching und warum ist es so effektiv für Menschen mit chronischen Erkrankungen?</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="viewer-iqvcd400">Peer-Coaching? Was ist das?</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-u5dgq572">Peer-Coaching bedeutet, dass Menschen mit ähnlichen Erfahrungen einander unterstützen. Im genannten Zusammenhang steht die Idee im Vordergrund, dass Personen, die selbst mit chronischen Schmerzen oder Erschöpfung leben oder gelebt haben, ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen eines anderen Betroffenen mitbringen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Was macht eine:n Peer-Coach aus?</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-u5dgq572">Sie sind für das jeweilige Gegenüber eine Art Modell oder Vorbild, da sie schon länger erfolgreich mit ähnlichen Herausforderungen leben. Sie teilen ihr gesammeltes Wissen und geben Tipps und Informationen an die Frisch-Betroffenen weiter. </p>



<figure class="wp-block-pullquote is-style-default"><blockquote><p>&#8230;Ein solcher Coach muss ein erfahrener, positiver und reflektierter Mensch sein, der mit seinem Wissen und seiner Erfahrung zur Verfügung steht. </p><cite><a href="https://www.mypeer.ch/wem-hilft-mypeer/was-ist-ein-peer/" data-type="link" data-id="https://www.mypeer.ch/wem-hilft-mypeer/was-ist-ein-peer/" target="_blank" rel="noopener">myPeer</a></cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-u5dgq572">Es ist mir hier auch wichtig zu erwähnen, dass Peer-Coaches im medizinischen Kontext keine professionellen Therapeuten oder medizinische Fachpersonen sind oder diese ersetzen. Dennoch ist ihre Arbeit unglaublich wertvoll und hilfreich, wenn es um den alltäglichen Umgang mit den Symptomen einer solchen oder einer anderen chronischen Erkrankung oder einem lebensverändernden Schicksalsschlag geht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="viewer-sbc45606">Die eigene Betroffenheit als Teil der Qualifikation</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-gkczw630">Das heisst in meinem Fall, der lange Weg mit FMS, die damit verbundenen Erfahrungen und meine Art, die Erkrankung in meinen Alltag zu integrieren / mit ihr zu leben, sind ein Teil meiner Expertise. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausbildung und Hintergrund</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-gkczw630">Um andere Betroffene auf ihrem Weg zielführend zu begleiten, benötigt es jedoch nicht nur aus meiner Sicht mehr. Daher habe ich mich zusätzlich beim <a href="https://www.mypeer.ch/wem-hilft-mypeer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><u>Verein myPeer</u></a> zur zertifizierten myPeer Coach ausbilden lassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-gkczw630">Meine Expertise beruht also auf eigenem Erleben und gezielter Aus- und Weiterbildung. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum diese Mischung so wertvoll ist</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-gkczw630">Und genau diese Mischung macht ein Peer-Coaching für Betroffene so einzigartig und effektiv.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-fmk8v642">Meine persönliche Geschichte erlaubt es mir, frisch Betroffenen mit einem tieferen Verständnis für ihre Herausforderungen zu begegnen. Es ist eine Begegnung auf Augenhöhe. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/71146261076__A780A211-FE6B-4CBA-A648-F22EECDF0FAA-1024x384.jpeg" alt="Zwei grüne Rucksäcke liegen auf einem Baumstamm, umgeben von Laub." class="wp-image-1318" srcset="https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/71146261076__A780A211-FE6B-4CBA-A648-F22EECDF0FAA-1024x384.jpeg 1024w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/71146261076__A780A211-FE6B-4CBA-A648-F22EECDF0FAA-300x113.jpeg 300w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/71146261076__A780A211-FE6B-4CBA-A648-F22EECDF0FAA-768x288.jpeg 768w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/71146261076__A780A211-FE6B-4CBA-A648-F22EECDF0FAA-1536x576.jpeg 1536w, https://sabine-rentsch.ch/wp-content/uploads/2025/10/71146261076__A780A211-FE6B-4CBA-A648-F22EECDF0FAA-2048x768.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-fmk8v642">Mein Wissen vor diesem Hintergrund zu teilen und Menschen dabei zu unterstützen, individuelle Strategien für den Umgang mit ihrer Betroffenheit zu entwickeln, machen diese Art des Coachings zu etwas ganz Besonderem. Ich kann dir sagen, dass ich diese Arbeit als sehr erfüllend empfinde.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="viewer-rv477899">Warum ist Peer Coaching so hilfreich?</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-zacc91977">Nachfolgend lasse ich Dir noch ein paar Argumente da, die definitiv für das Peer-Coaching sprechen und die verdeutlichen sollen, warum diese besondere Coaching Art so wertvoll ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Geteiltes Verständnis und Empathie</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Peer-Coach kennt die Höhen und Tiefen des Lebens mit chronischen Schmerzen oder Erschöpfung oder anderen Herausforderungen, aus eigener Erfahrung. Dieses Verständnis schafft eine besondere Vertrauensbasis. Dabei gilt immer daran zu denken und zu berücksichtigen, dass auch wenn mein Gegenüber z.B. dieselbe Diagnose hat, er oder sie die Situation doch individuell erlebt!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Motivation und Inspiration</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Peer-Coaches dienen oft als lebende Beispiele dafür, dass es möglich ist, trotz chronischer Erkrankungen ein erfülltes Leben zu führen. Ihre Geschichten können motivieren, neue Ansätze auszuprobieren und nicht aufzugeben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Praktische Tipps für den Alltag</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Von Schmerzmanagement-Techniken bis hin zu Strategien für den Umgang mit Erschöpfung – Peer-Coaches können spezifische, alltagstaugliche Ratschläge geben, die sie selbst erprobt haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Förderung der Selbstwirksamkeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Ziel des Peer-Coachings ist es, Betroffene zu befähigen, selbst aktiv zu werden. Der Austausch zeigt, dass man nicht allein ist und, dass kleine Schritte eine große Veränderung bewirken können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Persönlicher Gewinn für alle Seiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Peer-Coaching gibt es übrigens auch für Angehörige. Denn nicht nur Betroffene selbst, sondern auch ihr näheres Umfeld steht oft unter großer Belastung. Das gemeinsame Arbeiten schafft Verständnis, Entlastung und stärkt alle Beteiligten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und weisst Du was? Die Arbeit ist u.a. so großartig für mich, weil ich immer wieder auch von meinem Gegenüber etwas lernen und etwas mitnehmen darf – jede Begegnung ist ein wertvoller Austausch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schlussgedanke</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-ykxsh1746">Wenn Du oder jemand aus Deinem Umfeld also von einer chronischen Schmerzkrankheit, chronischen Erschöpfungen oder depressiven Verstimmungen betroffen bist oder Du einfach mehr über das Thema ‘Peer-Coaching&#8216; erfahren möchtest, dann melde dich gerne bei mir – ich freue mich, Dich kennenzulernen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Empathie, Gesundheit, Freude und Humor – starke Verbündete der Resilienz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 16:41:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[resilienz]]></category>
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					<description><![CDATA[Empathie, Freude, Humor und Gesundheit stärken unsere Resilienz. Sie helfen uns, Herausforderungen gelassener zu meistern, Optimismus zu bewahren und ein stabiles Fundament für psychische und körperliche Widerstandskraft aufzubauen.]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading" id="viewer-khmew3151">Ein kurzer Impuls</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-09lxq736">Resilienz, die Fähigkeit, schwierige Situationen zu bewältigen und gestärkt daraus hervorzugehen, ist keine Modeerscheinung, sondern sie spielt in der heutigen schnelllebigen Welt eine wichtige Rolle.   Was haben nun Empathie, Freude, Gesundheit und Humor für mich in diesem Zusammenhang für eine Bedeutung?</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-09lxq736">Ich habe diese vier Werte nicht umsonst hier aufgenommen. Sie sind für mich gerade im Zusammenhang mit meiner Resilienzfähigkeit unverzichtbare Partner. Warum ich das so sehe, führe ich in diesem Beitrag gerne etwas näher aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="viewer-bpbjg901">Empathie schafft Ver-Bindungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-tal3o903">So viel schon mal vorweg, Empathie ist gemäss dem online Test von <a href="http://xn--strkenradar-m8a.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><u>Stärkenradar.de</u></a>, den ich sehr empfehlen kann, meine ausgeprägteste Stärke. Ich lebe Empathie – sie gehört einfach zu mir und ist mir sehr wichtig. Einige von Euch werden jetzt sagen, na hoffentlich auch – als Coach ist ein empathisches Verhalten ja auch ein must have! Ja, da gebe ich Euch absolut recht. </p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-tal3o903">Nebst anderen Werten bildet sie bei meiner beruflichen Tätigkeit die Grundlage dafür, mit Menschen in Kontakt zu treten und mit ihnen zu arbeiten. Sie ist die verlässliche Ressource, auf die ich zurückgreifen kann und die mir unter anderem hilft, auf meine Klient:innen mit ihren Anliegen einzugehen, eine Bindung zu ihnen aufzubauen und aufrechtzuerhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Empathie hilft Beziehung aufzubauen und zu halten</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-968ty907">Und da sind wir dann auch beim Thema. In Zusammenhang mit Resilienz ist Bindung ein wichtiger Bestandteil. Empathisches Handeln hilft uns nicht nur in diversen beruflichen Kontexten Ver-Bindungen zu schaffen. Es ermöglicht uns auch in anderen Systemen, wie in der Familie oder z.B. im Freundeskreis, ein starkes Netzwerk aufzubauen, welches uns in schwierigen Zeiten Halt geben kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="viewer-0ix1q911">Freude und Humor als kurze Auszeiten nutzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-s63hy913">Freude und Humor sind ebenfalls wichtige Faktoren, die unsere Resilienz stärken. Indem wir positive Emotionen kultivieren und auch in schwierigen Situationen den Humor nicht verlieren, können wir unsere psychische Widerstandsfähigkeit erhöhen und mit mehr Leichtigkeit durch herausfordernde Zeiten gehen. </p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Lächle und die Welt verändert sich.</p><cite>Buddha</cite></blockquote></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Positive Emotionen trotz herausfordernder Situationen zulassen</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-sy1ri915">Und ja,  ich bin mir sehr wohl bewusst, dass dies nicht immer so einfach ist, wie es gesagt oder in dem Fall geschrieben ist. Ich habe jedoch in all meinen mehr oder weniger einschneidenden Lebensumbrüchen erfahren, dass es selbst in anspruchsvollen Situationen immer wieder Momente der Freude und des Humors geben kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Freude und Humor als Ressource für Zuversicht und Optimismus</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-29cdq917">Ich habe auch erkannt, dass wir sie zulassen dürfen und mit ihnen Zuversicht gewinnen können. Und ich habe immer wieder erlebt, dass sie es uns ermöglichen, für eine gewisse Zeit abzuschalten und unseren Fokus einen Augenblick weg von den schweren Themen hin zu etwas Leichtem zu lenken. Freude und Humor helfen uns dabei, <a href="https://www.resilienz-akademie.com/optimismus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><u>gesunden Optimismus</u></a>, den wir zur Stärkung unserer Resilienzfähigkeit benötigen, aufzubauen und zu erhalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="viewer-ghi6o924">Unsere Gesundheit unterstützt unsere Resilienzfähigkeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-4477j926">Nicht zuletzt spielt zudem unsere physische und psychische Gesundheit eine entscheidende Rolle für unsere Widerstandskraft. Eine gute körperliche und geistige Verfassung ermöglicht es uns, Stress besser zu bewältigen und schneller zu regenerieren, um den Herausforderungen in unserem Leben, mit mehr Energie zu begegnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Achtsamkeit für seelische Gesundheit</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-41ytb928">Und auch unsere seelische Gesundheit spielt eine entscheidende Rolle. Indem wir auf unsere emotionalen Bedürfnisse achten, uns selbst reflektieren und für unser seelisches Wohlbefinden sorgen, fällt es uns leichter, in schwierigen Zeiten gelassener zu bleiben. Ich erachte es als besonders wichtig, uns bewusst Zeit für unsere Gesundheit zu nehmen. Sei es durch regelmässige Bewegung, gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf oder Entspannungstechniken wie z.B. Meditation oder Atemübungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Vier wertvolle Verbündete von Resilienz</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-z55kq932">Ich bin davon überzeugt, dass Empathie, Freude, Humor und Gesundheit in Bezug auf Resilienz wertvolle Verbündete sind, die uns dabei helfen, den Herausforderungen des Lebens gelassener und gestärkt zu begegnen. Lasst uns gemeinsam an unserer Widerstandskraft arbeiten und uns gegenseitig unterstützen, um die raschen Veränderungen in unserer Zeit positiv erleben zu dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="viewer-f7cbu936">Herzlich, Sabine</p>
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